Über uns

Haus des Kindes Banzgau

Die Kinderbetreuung wird beim BRK Kreisverband Lichtenfels ganz groß geschrieben. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist bei uns selbstverständlich, da alle Formen der Kinderbetreuung angeboten werden. Im BRK Haus des Kindes Banzgau in Bad Staffelstein - Unnersdorf, dessen Träger das Rote Kreuz ist, finden Kinder aller Altersgruppen ihren Platz.

Für eine zukunftsorientierte Bildungs- und Erziehungsarbeit stehen unter einem Dach eine Kinderkrippe, ein Kindergarten und ein Hort für Schulkinder zur Verfügung. Außerdem gibt es seit September 2012 eine feste Waldgruppe, die den gesamten Kindergartentag im Wald verbringt und deren Domizil sich im Banzer Forst befindet.

Konzeption der Waldgruppe

Die pädagogischen Inhalte der Waldgruppen gehen von den „Urbedürfnissen“ der Kinder aus. Gerade im Lernort „Natur“ - dem facettenreichsten, interessantesten und erlebnisintensivsten Lernort überhaupt, können sich die Potentiale der jungen Persönlichkeiten vielseitig entfalten. Auch die kindlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten werden dadurch in optimaler Weise gefördert und entwickelt. Ganz besonders in den Bereichen Gehirnentwicklung, Lernkompetenz, Sozialkompetenz, Gesundheit, Motorik, Suchtprävention und naturwissenschaftliche Bildung ist die sogenannte Erlebnispädagogik wissenschaftlich fundiert, geschätzt und anerkannt...

Ein Tag im Wald

Gemeinsamer Start in den Wald

Wir, die Waldmäuse des „Haus des Kindes Banzgau“, treffen uns jeden morgen zwischen 7:30 und 7:45 am Waldrand des Herzoglich Bayrischen Forstes – immer irgendwo in der Nähe von Unnersdorf. Der Tag beginnt mit dem gemeinsamen Weg zu unserem Waldwagen.

Begrüßung im Morgenkreis

Dort angekommen treffen sich alle Kinder im Morgenkreis zur gemeinsamen Begrüßung. Sie lauschen in den Wald hinein und danach darf jeder Besitzer des Redestocks erzählen, was er wo gehört hat.

Mit einem Wetterbericht, erstellt durch die Kinder, und einem gemeinsamen Lied beginnen die Waldmäuse den Tag. Der gemeinsame Start im Morgenkreis ist uns wichtig zum gegenseitigen Wahrnehmen und zum Besprechen aller Bedürfnisse und Ideen.

Freies Spiel

Es folgt die Freispielzeit, die zum „ Ankommen und Vertraut werden“ der Kinder in ihrem Waldstück genutzt wird. Sie kochen in ihrer Waldküche Matsch- oder Schneckensuppe, sägen ihr Feuerholz, klettern auf die Hügel des „Spielzimmers“, hämmern wichtige Dinge, schaukeln auf ihrer Baumstamm-Schaukel und bauen ständig mit neuen Ideen ihre Waldwohnung weiter um.

Das Spiel ist für alle Kinder die ureigene Ausdrucks-, Erfahrungs- und Lernform. In einem großzügig gehaltenen Rahmen (Hör- und Sichtweite) bestimmen sie den Spielort, den Spielpartner, die Spielaktivität und das Spielmaterial selbst. Dabei ist Kreativität, Teamgeist und vieles andere mehr gefragt, denn die Waldmäuse spielen mit den Dingen, die die Natur bietet. Die Erzieher begleiten dabei die Kinder situativ und stehen zur Klärung aller Fragen und „Probleme“ zur Verfügung.

Brotzeit im "Vogelnest"

Die zentrale Anlaufstelle des Waldkindergartens bildet unser überdimensionales "Vogelnest“, welches aus Baumstämmen, Ästen und weiterem Baumaterial aus dem Wald von den Kindern und Erziehern gebaut wurde. Der Mittelpunkt darin ist eine Feuerstelle, die im Winter allen bei der Brotzeit Wärme spendet. Das „Vogelnest“ dient uns für unseren Morgenkreis, gemeinsame Gespräche, Brotzeit und für sonstige Angebote.

Nach einem allgemeinen Händewaschen folgt unsere gemeinsame Brotzeit. Apropos Händewaschen: Wie war das nochmal, wenn die Seife nicht aus dem Seifenspender kommt??? Und spätestens hier lernen die Kinder, dass gut abgetrocknete Hände nicht so schnell kalt werden.Unsere Brotzeit bietet Gelegenheit zur Ruhe, zum Gespräch und zum Zuhören. Dies ist eine Zeit, in der sich die Kinder ganz besonders als eine Gruppe fühlen und sich ein enges Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt. Doch meistens sitzt hier - freiwillig - jeder still und isst leise und gemütlich seine Brotzeit.

Gemeinsame Aktionen

In der darauffolgenden Beschäftigung werden sachbezogene Aktionen durchgeführt, in welche die Ideen der Kinder mit einfließen. Situationsorientiert und witterungsabhängig kann dies geschehen mit:

  • Bilderbüchern, Geschichten, Gedichten, Spielen und Gesprächen
  • Liedern, Klanggeschichten, Bewegungsspielen, Tänzen
  • Projekten, Experimenten und Vorschulerziehung
  • Werken und Arbeiten, Bauen und Gestalten, Malen, Schneiden und Kleben mit Naturmaterialien
  • Jahreszeitenfeste, Geburtstagsfeiern und Ausflüge
Ein Abschiedslied zum Ausklang

Mit einem Abschlusskreis findet unser Waldtag sein Ende. Hier besprechen wir noch einmal kurz die Aktivitäten der vergangenen Stunden und gegebenenfalls die Vorhaben für den nächsten Tag. Wir singen unser Abschiedslied und bereiten unsere Sachen für den „Abmarsch“ vor.

Abholzeit / weiter in den Kindergarten

Wir versammeln uns ab 13:15 Uhr am Waldrand, wo wir von unseren Eltern bis spätestens 13:30 Uhr abgeholt werden (freitags von 13:45 bis 14:00 Uhr). Montag bis Donnerstag besteht die Möglichkeit, anschließend noch in den "normalen" Kindergarten gebracht zu werden. Dieser hat bis 17:00 Uhr geöffnet und Mama oder Papa können uns dort flexibel abholen.

Sie sind sich nicht sicher, ob der Waldkindergarten etwas für Ihr Kind ist?

Nutzen Sie die Gelegenheit und erleben Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen Tag im Wald.

Jahreszeiten riechen

Jahreszeiten schmecken

Jahreszeiten sehen

Jahreszeiten fühlen

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